FLACHDACH
Bau und Sanierung von Flachdächern jeder Art und jedes Materials
Durch modernste Materialien und Anwendungstechniken tritt das Flachdach in den letzten Jahrzehnten auch im Hausbau immer stärker in den Vordergrund. Vorbei sind die Zeiten, in denen es beispielsweise nur eine praktische Lösung zur Eindeckung von Industriehallen darstellte.
Vielmehr passt ein Flachdach heute hervorragend zum modernen, oft kubisch geprägten Baustil. Auch in städtischen Gebieten ist das Flachdach weit verbreitet, da es zusätzliche Möglichkeit bietet, den begrenzten Raum optimal zu nutzen. Man denke hier nur an eine großzügige Dachterrasse.
Das Flachdach im Kurzportrait
Grundlegender Aufbau, Vorteile und Nachteile
Grundlegender Aufbau eines Flachdaches
Ein Flachdach ist, im Gegensatz zum Steildach, ein Dach mit einer nur geringen Neigung oder sogar ohne Neigung. Es besteht aus einer Dachhaut, einer Dämmschicht und einer Abdichtungsschicht.
Wegen der nur geringen oder nicht vorhandenen Neigung müssen diese drei Schichten perfekt zusammenpassen, sowohl was die Materialien betrifft als auch in Bezug auf ihre fachgerechte Installation. Andernfalls ist die Entwässerung möglicherweise nicht effektiv genug oder die Tragfähigkeit je nach Nutzungszweck nicht ausreichend. Beides wäre für eine lange Lebensdauer des Flachdaches jedoch kontraproduktiv.
Vorteile eines Flachdaches
Ein Flachdach bietet zahlreiche Vorteile. Zu den wichtigsten gehören:
Nachteile eines Flachdaches
Neben den Vorteilen müssen beim Flachdach aber auch einige Nachteile abgewogen werden. Dazu zählen in erster Linie:
Materialien für Flachdächer
Von Bitumen über Kunststoff und Metall bis hin zur Dachbegrünung
Aufgrund der Bauform müssen auch die im Flachdachbau eingesetzten Materialien ganz andere Anforderungen erfüllen, als das etwa bei einem Steildach der Fall ist. Da das Wasser in der Regel nicht so schnell abfließt, steht eine besonders hohe Wasserdichtigkeit im Vordergrund.
Bitumen: Kostengünstig, aber nur begrenzte Lebensdauer
Bitumen ist ein schwarzes, zähflüssiges Material, das aus Erdöl gewonnen wird. Es wird in Schichten auf das Dach aufgetragen und dann mit einer Flamme oder Hitze verschweißt.
Kunststoff: Langlebiger, aber höhere Kosten und Anfälligkeit für Leckagen
Dachbahnen aus Kunststoff bestehen aus flexiblen, wasserundurchlässigen Materialien wie PVC (Polyvinylchlorid) oder EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer). Sie werden in Bahnen auf das Dach aufgebracht und miteinander wasserdicht verschweißt.
Metall: Dauerhaft widerstandsfähig, aber teuer
Metallbedachungen bestehen aus Aluminium oder Stahlblechen, die auf das Dach aufgebracht und miteinander verbunden werden.
Dachbegrünung: Natürlicher Hingucker, aber spezielle Konstruktion und Pflege erforderlich
Ein Gründach besteht aus einer wasserdichten Membran, einer Schicht aus Dämmmaterial und einer Vegetationsschicht.
Flachdach bauen oder sanieren
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